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Webdesign ca. 3 Min.

Website-Relaunch: Checkliste für einen sauberen Wechsel

Ein neues Design ist nur ein Teil des Relaunchs. Bestehende Inhalte, verlinkte Adressen und Kontaktwege müssen auch nach dem Wechsel funktionieren. Mit dieser Checkliste bereitest du den Übergang vor und erkennst typische Lücken rechtzeitig.

  • Website-Relaunch
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  • TypeScript
  • Supabase
  • SQLite
  • REST-APIs
  • UI/UX
Einordnung

Relaunch-Checkliste für deine Unternehmenswebsite: Inhalte, bestehende URLs, Weiterleitungen, Bilder, Formulare und die Prüfung nach der Veröffentlichung.

01

Den vorhandenen Stand erfassen

Erstelle zuerst eine Liste der öffentlich erreichbaren Seiten, Downloads und wichtigen Funktionen. Beziehe auch Seiten ein, die nicht im Hauptmenü stehen, aber über Suchmaschinen oder externe Links besucht werden können. Falls Zugriff auf Such- oder Nutzungsdaten besteht, ergänze besonders häufig genutzte Einstiegsseiten.

Sichere den aktuellen Projektstand und die für den Betrieb notwendigen Einstellungen. Eine funktionierende alte Website ist eine hilfreiche Referenz für Texte, Links und Formulare. Gehe nicht davon aus, dass ein neuer Quellcodeexport alle serverseitigen Dateien enthält.

  • Seiten und Downloads mit ihren bisherigen URLs
  • Kontaktformulare und angeschlossene E-Mail-Verarbeitung
  • Domain, Hosting und zuständige Ansprechpartner
  • Vorhandene Bilddateien und ihre Nutzungsrechte
  • Mess- und Verifikationscodes, soweit eingesetzt
02

Inhalte mit einem klaren Zweck überarbeiten

Prüfe jede Seite auf Aktualität. Stimmen Leistungsangebot, Ansprechpartner, Produktstatus und externe Verlinkungen? Veraltete Aussagen wirken auch in einem neuen Layout weiter. Besonders sichtbar sind falsche Downloadlinks, nicht mehr angebotene Leistungen und unklare Kontaktmöglichkeiten.

Zusätzliche URLs sind sinnvoll, wenn sie unterschiedliche Fragen ausführlich beantworten. Mehrere fast identische Seiten mit ausgetauschten Ortsnamen helfen Besuchern wenig. Lege für jede neue Seite fest, wem sie dient und welche weiterführende Handlung sinnvoll ist.

03

Für alte Adressen ein Ziel festlegen

Bleibt eine Seite inhaltlich bestehen, ist ihre bisherige URL häufig eine gute Wahl. Muss sich die Adresse ändern, ordne ihr eine passende neue Zielseite zu und richte eine dauerhafte Weiterleitung ein. Eine pauschale Weiterleitung aller alten Seiten auf die Startseite verliert den Zusammenhang.

Prüfe anschließend, ob interne Links direkt auf die gewünschten Zieladressen führen. Canonical-Angaben und Sitemap sollten dieselbe bevorzugte Schreibweise verwenden. Vermeide unnötige Weiterleitungsketten und kontrolliere Varianten mit und ohne abschließenden Schrägstrich.

04

Darstellung und Funktionen vor dem Start testen

Prüfe Startseite, Leistungen, Projekte und Kontakt auf großen und kleinen Bildschirmen. Bilder sollten einen passenden Ausschnitt beziehungsweise das vollständige Motiv zeigen, ohne wesentliche Inhalte zu verdecken. Text darf nicht abgeschnitten sein, und Schaltflächen müssen gut erreichbar bleiben.

Teste das Kontaktformular einschließlich der Antwort des Servers. Ein sichtbarer Erfolgshinweis ist erst dann aussagekräftig, wenn der vorgesehene Versandweg ebenfalls kontrolliert wurde. Prüfe zusätzlich ungültige Eingaben und Fehlermeldungen, ohne echte Anfragen mehrfach auszulösen.

  • Navigation und Bedienung mit Tastatur
  • Bildgrößen, Ladeverhalten und Alternativtexte
  • Seitentitel, Beschreibungen und Hauptüberschriften
  • Interne Links, externe Produktlinks und Downloads
  • Formularvalidierung und vereinbarter Versandweg
  • 404-Seite sowie Weiterleitungen auf dem Zielserver
05

Nach der Veröffentlichung weiter prüfen

Rufe die wichtigsten Seiten auf der echten Domain erneut auf. Lokale Tests können serverseitige Weiterleitungen, E-Mail-Versand und Hosting-Einstellungen nicht vollständig nachbilden. Kontrolliere die Sitemap und, falls eingerichtet, die Meldungen in der Google Search Console.

Beobachte in den folgenden Wochen Indexierung, Suchanfragen und Kontaktanfragen. Ein Relaunch garantiert keine bessere Position. Die Daten zeigen, welche Seiten gefunden werden und wo Inhalte oder Technik weiter verbessert werden sollten.

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